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China

In einer anderen Welt

Eine Reise der VHS führte dieses Jahr auch ins Land der Mitte. Voll Vorfreude startete eine kleine Gruppe von 16 Personen nachmittags von Frankfurt aus mit einem Nonstop-Flug nach Peking. Die Hauptstadt ist nicht nur mit mehr als 20 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt, sondern auch ein wirtschaftliches und das wichtigste kulturelle Zentrum des Landes. Nach Begrüßung durch einen chinesischen Reisebegleiter besuchte man sogleich den Sommerpalast in einem der größten kaiserlichen Gärten der Welt. Weitere Stationen in Peking waren der Platz des Himmlischen Friedens und der Kaiserpalast mit knapp 10 000 Zimmern in einer riesigen Anlage. An­schließend ging es zum Himmelstempel, einem herrlichen Sakralbau. Eine wohltuende Fußmassage schloss die. Besichtigungen in Peking ab. Am vierten Tag besuchte man die Chinesische Mauer und das Museum der Minggräber nördlich von Peking, zwei Unesco-Welterbestätten. Zum Abendessen stand Pekingente auf dem Speiseplan. Ein Schnellzug brachte die Gruppe am folgenden Tag mit mehr als 300 km/h in vier Stunden nach Shanghai, in die Stadt der Superlative mit dem größten Containerhafen der Welt und dem absoluten Wirtschaftszentrum Chinas sowie einer atemberaubenden Skyline - besonders bei Nacht. Stationen dort waren die Besuche des Yu-Gartens und des Jade-Buddha-Tempels, der eine Buddha Figur aus weißer Jade von unschätzbarem Wert beherbergt. Die Auffahrt zum World Finance Center, 492 Meter hoch mit Skywalking und grandiosem Blick auf die anderen Wolkenkratzer, und schließlich die Lichterfahrt am Abend mit Spaziergang an der Promenade mit unvergleichbaren Blick auf die in allen Farben strahlenden Skyline gehörten mit zu den Höhepunkten der Reise. Ein Tagesausflug führte am folgenden Tag nach Suzhou. Die Gruppe genoss dort eine Fahrt auf dem Kaiserkanal und besuchte die Gartenanlage, die zum Weltkulturerbe zählt. Mit dem Flugzeug ging es weiter nach Xian, wo man die Moschee im Muslimviertel besichtigte und auf der bis zu 18 Meter breiten Stadtmauer spazierte. Der Besuch der Terrakotta am nächsten Tag mit mehr als 6000 Soldaten in ver­schiedenen Hallen war ein weiterer Höhepunkt, außerdem sah man noch die große Wildganspagode und stattete einer Jadeschnitzerei einen Besuch ab. Nach zwei Übernachtungen flog die Gruppe weiter nach Guilin, in einer bezaubernden Landschaft mit unzähligen bewaldeten Kegelbergen gelegen. Die Reisenden bestaunten eine herrliche Anlage mit dem Elefantenrüsselberg, unternahmen eine Flussfahrt auf dem Li-Fluss durch die herrliche Landschaft und bewunderten die in vielen Farben angestrahlte Schilfrohrflötenhöhle. Durch eine beeindruckende Landschaft fuhr die Gruppe am nächsten Tag nach Longshen und bestaunte nach einer Auffahrt mit der Seilbahn die Reisterrassen, die größten ihrer Art auf der Erde. Nach drei Übernachtungen fuhr man wieder mit einem der schnellen Züge in drei Stunden von Guilin nach Shenzhen und von dort aus mit der Fähre nach Hongkong. Eine Stadtrundfahrt durch Kowloon führte zu den Kolonialgebäuden britischer Vergangenheit, zu den Wahrzeichen chinesischen Wachstums, den hohen Wolkenkratzer, weiter entlang der Südbuchten mit den Badestränden und schließlich auf den Victoria Peak mit unvergesslichem Blick auf die Metropole. Die verbleibende Freizeit verbrachte man dann in der Nathan Road, der berühmtesten Shoppingmeile und wartete auf der Promenade von Hongkong Island auf den Sonnenuntergang, um die Skyline Kowloons in ihrer unvergleichlichen Lichterpracht bewundern zu können. Der Abreisetag nahte. Über Peking flogen die Reisenden in zehn Stunden wieder zurück in die Heimat. Beeindruckt waren die Besucher besonders von der Sauberkeit und den großzügigen Grünanlagen in den Städten, von den nur mit Elektromotoren fahrenden Rollern, den rücksichtsvoll agierenden Verkehrsteilnehmern, der Pünktlichkeit, Schnelligkeit und Bequemlichkeit der Schnellzüge sowie von den gigantischen Städten, Zeugen der wirtschaftlichen Macht.