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" Der Rosenkavalier " Komödie für Musik von Richard Strauss Musik von
Richard Strauss Ein Spiel von Liebe und Vergänglichkeit vor Wiener Kulisse Voll jugendlichem Überschwang liebt der blutjunge Octavian die ältere Marietheres, Gemahlin des Feldmarschalls Werdenberg. Während er seine Gefühle für die große Liebe hält, weiß die reife Frau: in nicht allzu ferner Zeit wird eine Jüngere ihren Platz in Octavians Herzen einnehmen. Als Baron Ochs, ein verarmter, in die Jahre gekommener und wenig feiner Vetter der Fürstin, einen Brautwerber für seine geplante Hochzeit mit der jungen Sophie sucht, schlägt Fürstin Werdenberg Octavian als galanten Kavalier vor. Bei der Rosenübergabe geschieht dann das Unausweichliche: Octavian und Sophie verlieben sich ineinander. Das vereitelt nicht nur Baron Ochs‘ Plan, sich mit der jungen Erbin zu sanieren, sondern beweist ein weiteres Mal den unerbittlichen Lauf der Welt … In unübertroffener Eleganz verbinden Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss in ihrer „Komödie für Musik“ gedankliche und emotionale Tiefe mit spielerischer Leichtigkeit. Dabei folgen Wort und Musik den feinsten Stimmungswechseln in völliger Symbiose. Zwischen Palais und Beisl ist der Oper nichts Menschliches fremd. So fügen sich die jungen Liebenden, die von der Wucht ihrer Gefühle übermannt werden, und die reife Frau, der die Vergänglichkeit ihres Glücks mehr als bewusst ist, ebenso ins Bild wie der polternde Schürzenjäger, dem mit Übermut und allerlei komödiantischen Tricks am Ende übel mitgespielt wird. Der Wiener Walzer durchzieht die Oper wie ein roter Faden und verleiht ihr nicht nur ihr typisches Lokalkolorit, sondern wird auch zum Spiegel der vielfältigen Emotionen und Szenerien … als Tanz höfischer Feste, rustikaler Ländler oder elegische Liebesmelodie. Ab 14 Jahren |